Grau – alles andere als trist!

Grau muss nicht düster sein. Im Gegenteil: Es bringt Stil, Eleganz und Tiefe in eine Wohnung.

Ganz egal ob für Möbel, einzelne Deko oder ganze Räume – Grau schafft stets eine ideale Bühne. Und dank seiner vielzähligen Schattierungen und Nuancen lässt es sich ganz individuell einsetzen.

Eine graue Wand ist die weiße Hemdbluse des Wohnens: sie geht immer und kann alles - cool oder gemütlich, warm oder kalt, männlich oder feminin, romantisch verspielt oder skandinavisch pur. Grau mag modernes Design genauso wie Antiquitäten, Mid-Century- oder Landhausmöbel. Farbige und gemusterte Accessoires kommen vor Grau besonders schön zur Geltung. Schlicht und einfach: Grau ist die perfekte Grundlage.



Grau ist immer eine gute Wahl

Sie möchten Farbe, können sich aber nicht entscheiden? Oder Sie haben Angst, dass Sie nicht den richtigen Ton finden? Dann passt Grau. Mit Grau können Sie nichts falsch machen. Es sieht immer toll aus und gibt dabei jedem Raum auf eine elegant-dezente Art ein Kleid.

Grau vergrößert

Nein, es ist nicht das Weiß, das einen Raum optisch grösser erscheinen lässt. Es lässt ihn oft eher leer und nicht besonders wohnlich wirken. Farbe an den Wänden, auch dunkle, schafft Tiefe und somit auch Größe. Ein neutraler, warmer Grauton ist immer eine gute Wahl und macht die Wände elegant.

Grau lässt leuchten

Ganz egal, was Sie vor graue Wände stellen – es leuchtet heraus und wirkt edel. Selbst ein heller, zarter Grauton an den Wänden lässt etwa weiße Möbel oder weiße Türrahmen besonders frisch wirken. Vor dunklen Grautönen sehen auch alle sinnlichen Farben toll aus und strahlen wie Edelsteine.

Grau ist chic

Grau im Wohnbereich ist so etwas wie das «kleine Schwarze» in der Mode. Es passt immer und ist jederzeit eine schicke, elegante Lösung. Zudem lässt sich Grau perfekt kombinieren. Sehr schön wirken zum Beispiel Holzmöbel in einem grauen Umfeld.

Grau bringt Harmonie

Sie können auch unterschiedliche Grautöne untereinander kombinieren, Grau mit wärmeren Naturtönen mischen oder mit Blautönen abkühlen. Grau hat in einer Wohnung immer eine beruhigende und harmonische Wirkung.

Grau ist frisch

Da Grau eine neutrale Farbe ist, passt sie zu ganz unterschiedlichen Wohnstilen. Als Wandfarbe frischt Grau zum Beispiel eine improvisierte Wohnung auf und verschafft ihr das gewisse Etwas, das alles zusammenhält.



Grau bietet den besten Hintergrund

Sie lieben es etwas verspielt und wünschen sich dabei, dass Ihre Wohnung trotzdem erwachsen und edel wirkt? Dann bietet Grau den besten Hintergrund für Ihre Wohnideen.

Grau ist elegant

Mit grauen Wänden kommen nicht nur edle Altbauwohnungen schöner zur Geltung. Grau funktioniert auch in einfachen, kleinen, modernen Wohnungen und strahlt dabei immer viel Eleganz aus.

Grau ist dezent

Für alle, die gerne ein bisschen mehr aus ihrer Wohnung machen möchten und es dabei aber nicht übertreiben wollen, ist Grau als Einrichtungsfarbe ideal.

Grau ist gemütlich

Je dunkler Sie den Grauton für die Wände wählen, desto wohnlicher und gemütlicher sieht Ihre Wohnung aus. In der neuen Wohnsaison spielen dunkle Farben eine wichtige Rolle. Der Trend geht ganz klar in Richtung wohnlich-elegant-sinnlich.

Auf was Sie bei den ganzen Grautönen achten sollten

Kaum eine Farbe hat in den vergangenen Jahren einen derartigen Imagewandel hingelegt: Was vor zehn Jahren noch als kalt oder trist abgekanzelt wurde, ist heute modern, stylisch und universell einsetzbar.

Dunkle Grautöne

Wenn Wänden in dunklem Grau die richtige Beleuchtung fehlt, wirken sie schnell sehr düster. Vorteilhaft beleuchtet bekommen sie dagegen einen stilvollen, modernen und – wenn gewünscht – sogar dramatischen Touch. Kombiniert mit kräftigen Farbtönen wie Pink, Rot, einem leuchtenden Blau oder Gelb, erzielt man einen peppig-urbanen Look. Im Zusammenspiel mit hellen Taupe-, Grau- und Silbertönen dagegen wirkt es kühl und elegant.
Dunkle Grautöne eignen sich außerdem hervorragend für Möbel. Zum einen verschmutzen Polsterstoffe in dieser Farbe nicht so schnell, zum anderen lässt sich fast alles dazu kombinieren. Das Gleiche gilt auch für Badezimmerfliesen und Küchenarbeitsplatten. Nicht ohne Grund findet man häufig schieferfarbene Badezimmerböden, –wände oder Arbeitsplatten aus Granit in neu gestalteten Badezimmern und Küchen.


Helle Grautöne

Die meisten Menschen entscheiden sich eher für ein helles Grau, aus Sorge es könnte sonst zu dunkel werden. Pastell- und Weißtöne, natürliche Materialien wie Leinen und verspielte Accessoires bringen schnell einen freundlichen Landhauscharakter. Das gelingt auch, indem man einen grau-gekälkten Fußboden mit Pastell- und Weißtönen kombiniert.
Mit modernen Möbeln und reduzierter Einrichtung hingegen erinnern hellgraue Zimmer an den beliebten skandinavischen Einrichtungsstil. Räume mit zum Beispiel grau-weiß gestreifter Tapete, antiken Möbeln, goldenen oder silbernen Accessoires sehen zeitlos, edel und klassisch aus.
Grau kann aber auch einfach eine neutrale Wandfarbe sein, die Kontraste von weißen Wänden, dominanten Fußböden und Möbeln reduziert.


Was gibt es bei den unterschiedlichen Graunuancen zu beachten?

Neben der Helligkeit sollten Sie beim Aussuchen von Grautönen besonders auf die Art des Tones achten: Handelt es sich um ein leicht blaustichiges Grau, ein eher steiniges Erdgrau oder ein warmes Schlammgrau? Diese feinen Nuancen lassen sich besonders gut erkennen, wenn man Farbmuster verschiedener Grautöne nebeneinanderlegt und vergleicht.
Steingrau: Grautöne, die etwas Erdiges, Steiniges haben, werden von den einen als „warm“, von anderen als „dreckig“ empfunden. Je nachdem wie der Rest der Einrichtung aussieht, können beide Aussagen zutreffen. Achten Sie also darauf, ob andere Grautöne oder Farben im Raum sind, die eventuell eine steingraue Wandfarbe dreckig erscheinen lassen.

Schlammgrau/Taupe ist eine besonders beliebte Graunuance. Durch Rot- und Gelbpigmente wirken schlammige Grautöne warm und freundlich. Sie lassen sich vielseitig kombinieren und wer bräunliche, erdige Töne mag, sieht sich an dieser Farbe auch nicht satt. Bei der Wahl dieses Tons aber bitte aufpassen, dass sie zum Fußboden passt! Zu gelblichen Holzdielen harmonieren Schlammtöne weniger gut. Hier eignet sich Steingrau oder kühleres Grau.

Kühles Grau: Hier sind Nuancen gemeint, die kühl und oft blaustichig wirken (obwohl sie normalerweise kein Blaupigment enthalten). Grautöne, die wenig bis gar kein Rot oder Gelb enthalten, wirken „sauberer“ und klarer. Diese Graufamilie findet seltener Zuspruch, da in Deutschland immer noch ein großes Bedürfnis nach warmen Wandfarben vorherrscht. Wo kühlere Grautöne harmonisch in ein Farbkonzept eingebunden sind, sehen sie allerdings klar und aussagekräftig aus.